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Bildverabeitung in der pharmazeutischen Biologie In der pharmazeutischen Forschung werden Millionen von Proben auf medizinische Wirksamkeit untersucht. So etwas nennt sich Screening. Dabei geht man mehr und mehr dazu über, Screenings automatisiert ablaufen zu lassen. Die pharmazeutisch arbeitenden Biologen benutzen dazu Fluoreszenzmarker. Eine Weiterentwicklung dazu wäre eine bildgestützte Auswertung solcher Proben. Dazu müssen Objekte im Bild gefunden, gezählt und eingestuft werden. Für Laborangestellte wäre es eine Zumutung Millionen automatisiert erstellter Bilder durch Augenschein auszuwerten. Eine Vorauswahl aufgrund einer durch mich nach Kundenwunsch zu entwickelnde Software wäre ein nützliches Hilfswerkzeug. |
zurück zur Startseite | Bildverarbeitung in der Robotik In der Automatisierungsindustrie können Roboter einzelne Bauteile nur greifen, wenn diese zuvor in eine definierte Position gebracht wurden. Durch eine passende Bauteilanlieferung wird dieses Problem in der Hälfte aller Fälle schon behoben. In der anderen Hälfte der Fälle, muss ein bildgestütztes System samt Bildauswertung, dem Robotersystem die Position und Lage der Bauteile mitteilen, damit der Roboter arbeiten kann. Da die Bauteile bei jeder Entwicklung eines neuen Produktes anders aussehen können, besteht eine mögliche Dienstleistung darin, diese Erkennungsalgorithmen immer wieder neu anzupassen. |
Muster und Objekterkennung Um Objekte und Muster in einem Bild zu erkennen, gibt es mehrere grundlegende Techniken. Eine Möglichkeit besteht in der Binärisierung des Bildes. D.h. man reduziert die Graustufen auf zwei Werte Schwarz und Weiß. Der Rest ist gehört dann zur morphologischen Bildverarbeitung. Dazu gehören Erosion, Dilatation sowie Blob-Analyse und Skelettierung. |
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Die Blob-Analyse fasst zusammenhängende Pixel zu einem Fleck zusammen. Auf diese Weise teilt man das Bild in einzelne Bereiche zusammenhängender Pixel (Blobs) auf. | |
![]() Abb. 3.3 Erosion aus Pierre Soille, Morphologische Bildverarbeitung, Springer |
Die Erosion löscht die Pixel am Rand solcher Blobs. Diese Pixel können auch im Inneren sein. |
![]() Abb. 3.6 Dilatation aus Pierre Soille |
Die Dilatation macht das Gegenteil. Sie erweitert den Rand der Blobs um alle angrenzenden Pixel. |
![]() Abb. 5.8 Skelettierung aus Pierre Soille |
Die Skelettierung ist eine mehrstufig angewandte spezielle Erosion, die ein Gerippe mit einer Lage zusammenhängender Pixel (eine Art Mittellinie) übrig lässt. |